Durch die digitale Transformation der Wirtschaft und die schnelleren Innovationszyklen wird zukünftige Arbeitswelt anders organisiert sein als heute. Und dadurch werden auch die Anforderungen an die handelnden Personen anders sein.

 

Was genau wird sich verändern?

 

Die mechanische Arbeit

Durch die zunehmende Automatisierung wird die Produktion von Gütern aller Art größtenteils ohne menschliche Arbeitskraft stattfinden. Die Automatisierung nimmt uns Menschen auch großflächig die mechanische Arbeit und einfache Dienstleistungen ab. Fachkenntnisse in diesem Bereich werden dementsprechend verloren gehen.

 

Strukturierte Gedankenarbeit

In Zukunft werden viele Tätigkeiten in der strukturierten Gedankenarbeit, die uns die IT seit den 70er Jahren gebracht hat, für den Menschen wegfallen. Die klassischen Büroarbeitsplätze wird es in Zukunft nicht mehr geben. Die Analyse und Nutzung der immer komplexer werdenden Datenströme wird zukünftig die Aufgabe von hoch entwickelten KI-Systemen sein. Dem Menschen fallen bestenfalls noch Kontrollaufgaben zu.

 

Unstrukturierte Gedankenarbeit

Die gute Nachricht ist, dass uns nicht die Arbeit ausgehen wird. Diese wird nur zukünftig anders gestaltet sein.

Dienstleistungen werden uns sicherlich erhalten bleiben – ebenso vereinzelte, handwerkliche Tätigkeiten. Das größte Betätigungsfeld wird die unstrukturierte, komplexe Gedankenarbeit sein: Konzepte entwickeln, Herausforderungen lösen und mit Innovationen die Zukunft gestalten.

Aktuell spielt es in den klassischen Berufen keine übergeordnete Rolle, wie das Verhältnis der Menschen untereinander ist. Solange die Tätigkeit korrekt ausgeführt wird, ist trotzdem ein brauchbares Ergebnis vorhanden.

Wenn Sie aber aufgrund der komplexen Problemstellungen der Gedankenarbeit auf das Wissen und die Kooperation der Anderen angewiesen sind, werden gute soziale Fähigkeiten eine wirtschaftliche Notwendigkeit in der Arbeitswelt der Zukunft sein.

Um in den produktiven und wirtschaftlichen Prozessen der zukünftigen Gesellschaft noch eine Rolle zu spielen, ist also ein Umdenken vielen Ebenen erforderlich. Meiner Meinung nach sollte der Fokus dabei auf der Persönlichkeitsentwicklung der Menschen liegen.

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Waldorfpädagogik in der digitale Welt #!trpst#trp-gettext data-trpgettextoriginal=151#!trpen#· April 5, 2018 at 10:41 am#!trpst#/trp-gettext#!trpen#

[…] auch: https://idproject.de/digital-transformation-4-die-zukuenftige-arbeitswelt/ […]

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