Gestern Abend war ich in der Rudolf-Steiner-Schule in Hamburg Bergstedt zu Gast
( http://www.steinerschule-bergstedt.de/ ).
Der Gastredner Prof. Dr. phil. habil. Edwin Hübner von der Freien Hochschule Stuttgart
(
http://www.freie-hochschule-stuttgart.de/ ) hat einen wunderbaren Vortrag über den Zusammenhang zwischen der Waldorfpädagogik und dem digitalen Wandel gehalten.

Besonders zwei Punkte finde ich erwähnenswert:

 

Waldorfpädagogik ist zukunftsgerichtet

Die Waldorfpädagogik, die die Entwicklung der Selbständigkeit und sozialen Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellt, bietet die optimalen Voraussetzungen für die zukünftige Gesellschaft und Arbeitswelt.
Dort werden kommunikations- und konfliktfähige Persönlichkeiten gebraucht, die positiv mit komplexen Herausforderungen umgehen können.

(Siehe auch: https://idproject.de/digital-transformation-4-die-zukuenftige-arbeitswelt/ )

 

Medienkompetenz

Nach den Ausführungen von Prof. Dr. Hübner führt der Weg zur elektronischen Medienkompetenz über den Verzicht von elektronischen Medien in den ersten 7 Jahren des Kindes. In dieser Zeit bildet sich die grundlegende Persönlichkeit des Kindes aus.
Auch in den dann folgenden Jahren sollte die Kinder, angeleitet durch die medienkompetente Eltern, diese komplexe Welt gemeinsam erkunden.
Nur durch diese Unterstützung werden sich die Kinder später kompetent in der digitalen und medialen Welt bewegen und sinnvoll für sich nutzbar machen können. Auf keinen Fall sollten die Kinder diese Erfahrung unbegleitet machen.

 

Weiter Informationen zu dem Themengebiet insgesamt findet man auch in den Publikationen zur “Medienmündigkeit an Waldorfschulen”:

Struwelpeter 2.0 (PDF)
http://www.waldorfschule.de/fileadmin/downloads/Blickpunkte_Reader/Struwwelpeter_2.0_August_2017.pdf

und

Struwelpeter 2.1 (Ein Leitfaden für Eltern im Medienjungel, PDF)
http://www.waldorfschule.de/fileadmin/downloads/Blickpunkte_Reader/Stuwwelpeter_2.1_Eltern.pdf#main-content

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